Verein
Die rechtliche Grundlage des Werkes liegt im Verein "Leben mit Zukunft, biblisch orientierte Lebenshilfe für Menschen in Krisensituationen".
Leben mit Zukunft ist ein christliches Werk, welches sich zur Glaubensgrundlage der Evangelischen Allianz bekennt.
I. Unser Glaube
1. Wir, als Mitarbeiter von Leben mit Zukunft, beziehen unsere Motivation für den Dienst aus der eigenen Beziehung zu unserem Erlöser und Herrn Jesus Christus und aus seinem Auftrag, unseren Nächsten zu lieben und ihm zu dienen. Wir haben die verändernde Kraft Jesu in unserem eigenen Leben erfahren und vertrauen ihm auch für die Menschen, die er uns anvertraut.
2. Dabei stellen wir uns, sowohl als Verein als auch als einzelne Mitarbeiter, in unserem Glauben und Handeln hinter das Glaubensbekenntnis der Evangelischen Allianz.
3. Unser Dienst steht, über konfessionelle Grenzen hinweg, allen Menschen offen. Der Verein verzichtet deshalb in Ausübung des Dienstes bewusst auf konfessionelle Festlegungen, die über das Glaubensbekenntnis der Evangelischen Allianz und die in diesem Papier festgelegten grundlegenden Werte hinausgehen. Als Mitarbeiter gehören wir aber selbst verschiedenen Kirchen und Gemeinden an und respektieren diese, wo wir im Rahmen unserer Arbeit damit in Berührung kommen.
II. Grundlagen der Arbeit
4. Wie das oben genannte Glaubensbekenntnis klarstellt, ist die Bibel unsere höchste Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung. Das heißt unter anderem auch: Alle wissenschaftlichen und persönlichen Erkenntnisse, die in unserer Beratung zur Anwendung kommen, dürfen den Aussagen der Bibel nicht widersprechen oder diese in Frage stellen.
5. Biblisch orientierte Unterstützung und Beratung vertraut auf das Wirken des Heiligen Geistes und die Kraft des Gebets. Jesus Christus selbst ist der wunderbare Ratgeber (Jes. 9,5) und sein Geist ist der eigentliche Seelsorger.
III. Umfeld
6. Wir erkennen die Wichtigkeit christlicher Gemeinden für das Leben in der Gemeinschaft mit Jesus Christus und unser geistliches Wachstum. Wir erkennen auch die heilende Rolle liebevoller und vorbildhafter Gemeinschaft im Rahmen der Gemeinde Jesu. Diese sollte die Eigenverantwortung vor Gott zum Ziel haben und nicht in eine neue Abhängigkeit von Menschen und Regeln führen. Wir sehen also unseren Auftrag nur als Ergänzung, wo die einzelne Gemeinde fachlich, oder in Bezug auf die Betreuungsintensität überfordert ist.
7. Wir bedenken auch unsere Begrenzungen in menschlicher und fachlicher Hinsicht. Aus diesem Grund sind wir offen für Rat von außen und zur Zusammenarbeit mit Ärzten, Therapeuten, Theologen, Pastoren, Seelsorgern und Begleitern. Um in unserer Arbeit nicht betriebsblind zu werden, nehmen wir auch selbst Supervision von außen in Anspruch.
IV. Arbeitsweise
8. Wir halten daran fest, dass der Mensch der Erlösung durch Jesus Christus bedarf, der Hinwendung zu Gott und der Veränderung durch eine wachsende Beziehung zu Gott, um ganzheitlich heil zu werden.
9. Wir anerkennen die ethischen Normen der Heiligen Schrift in Bezug auf unser Verhalten als Einzelne und unser Zusammenleben. Gott hat diese zu seiner Ehre und zu unserem Besten geschaffen.
10. Ebenso gilt, dass medizinische, psychologische und soziologische Erkenntnisse der Erforschung der Schöpfung und ihrer Ordnungen entstammen, die uns Gott aufgetragen hat. Daher finden diese in unserer Arbeit als hilfreiche Ergänzung Verwendung. Dabei ist zwischen Fakten und deren Interpretationen zu unterscheiden, da letztere nur einen vorläufigen Charakter haben können.
11. Psychologische Zusammenhänge können wichtig sein, um Probleme zu verstehen, und zu deren Bewältigung und einem reifen, vor Gott verantwortlichen Leben hinzuführen. Diese Zusammenhänge sind aber nicht als Festlegung zu sehen: Das Verhalten eines Menschen ist auf Grund vergangener Ereignisse nicht vorhersagbar.
12. Wir erkennen sowohl die heilende Rolle liebevoller und vorbildhafter Gemeinschaft, als auch die Notwendigkeit von Strukturen und Normen, die dem Einzelnen Sicherheit geben und Halt vermitteln. Gleichzeitig wollen wir Menschen zu einer gelebten, persönlichen Freiheit aus der Beziehung zu Jesus Christus hinführen. Insofern wollen wir Gnade und Vergebung zusprechen und Verständnis, Trost und Hoffnung vermitteln.
|